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Die Geschichte der Harzer Schmalspurbahn


Die ersten Schienen der Harzer Schmalspurbahn mit der Breite von 100 Zentimetern wurden im Jahr 1896 gelegt, um eine Verbindung zwischen Gernrode und Mägdesprung entstehen zu lassen. Mit diesem Gleisabschnitt wurde der Grundstein der heutigen HSB gelegt. Heute verfügt die Harzer Schmalspurbahn über ein weitläufiges Schienennetz, das mehr als 140 Kilometer beinhaltet. Die Sonderfahrt für Kinder ist eine Hauptattraktion der Harzer Schmalspurbahn.

Geschichtlicher Hintergrund der HSB

Die Gernrode-Harzgerode Eisenbahn-Gesellschaft war das erste Unternehmen, welche die Harzer Schmalspurbahn in das Leben gerufen hat. Der erste Abschnitt der GHE-Gesellschaft lag zwischen den Orten Gernrode und der Eisfelder Talmühle, wobei die Stationen Harzgerode und Hasselfelde mit eingeschlossen wurden. Bei der Erweiterung wurde das Flusstal der Selke angefahren. Dabei hat die Gesellschaft den Namen auf Anhaltische Harzbahn abgeändert. In späterer Folge wurde der Name auf Selketalbahn gewechselt. Eine zweite Eisenbahngesellschaft der NWE, auch unter dem Namen Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft bekannt, errichtete die Schmalspurbahn im Jahr 1898. Die Verbindung zwischen Wernigerrode zum Brocken und die Brockenbahn war somit geboren. Nur ein Jahr später erblickte die Harzquerbahn das Licht der Welt, welche eine Verbindung zwischen Wernigerrode und Nordhausen darstellte. Im Jahr 1949 übernahm die deutsche Reichsbahn die Führung von den beiden Gesellschaften der GHE sowie der NWE. Am 1. Februar etablierte sich die Harzer Schmalspurbahn, welche die Reichsbahn als Führungsgesellschaft ablöste. Mittlerweile wurden die Schmalspurnetze miteinander verbunden und weiter ausgebaut, sodass ein Schmalspur-Schienennetz von 140,4 Kilometern entstand. Mit diesem Schienennetz entwickelte sich die HSB zum längsten in einander verbundenen Schienennetz Europas, die von einer dampfbetriebenen Zugmaschine betrieben wird.

Erweiterungen des Harzer Schienennetzes

Im Jahr 2005 wurde die Harzer Schmalspurbahn um ein weiteres Teilstück von 8,5 Kilometern erweitert, welches die Orte Gernrode und Quedlinburg verbinden sollen. Nur ein Jahr später wurde bereits der planmäßige Betrieb aufgenommen. Mit dem Haltepunkt Schurzfell konnte die Harzer Schmalspurbahn eine weitere Haltestelle errichten, die im Jahr 2009 begonnen wurde und im selben Jahr noch in Betrieb ging. Der Bau dieses Abschnittes erfolgte durch Nachtarbeit, um den Fahrbetrieb am Tag nicht zu stören. Die Stadt Braunlage in Sachsen Anhalt wollte sich mit einer Andockstelle dem Harzer Schienennetz anschließen. Doch nach einer eingehenden Untersuchung konnte dieses Vorhaben wegen zu hohen Kosten nicht durchgeführt werden. Bis zum Jahr 2004 wurde der Betrieb ausschließlich mit Dampflokomotiven durchgeführt. Mit dem erhöhten Bedarf der Harzer Schmalspurbahn überlegte sich die Gesellschaft HSB eine Umstellung auf Dieseltriebwagen, die noch im selben Jahr erfolgte.

Die Romantik der Schmalspurbahn erleben

Immer wieder werden spezielle Fahrten der Harzer Schmalspurbahn durchgeführt, um die Romantik dieser historischen Bahn zu steigern. Für Kinder und Erwachsene bietet die Harzer Schmalspurbahn eine erlebnisreiche Fahrt, welche nicht nur im Sommer sondern während des gesamten Jahres verkehrt. Mit rund 1,2 Millionen Fahrgästen pro Jahr bietet die Harzer Schmalspurbahn mit der Dampflokomotive und den alten Personenwagen eine historische Reise. Die Eisenbahn verfügt mittlerweile über drei große Abschnitte. Die Brockenbahn, die Selketalbahn sowie die Harzquerbahn sind einzelne Teilabschnitte, welche miteinander verbunden sind und ein enormes Schienennetz einnehmen. 22 Haltepunkte sowie 25 Bahnhöfe werden mit der Schmalspurbahn angefahren.

Sehenswürdigkeiten mit der Schmalspurbahn besuchen

Mit der Harzer Schmalspurbahn können etliche Sehenswürdigkeiten besucht werden. In Wernigerrode befinden sich das alte Rathaus, das Schloss Wernigerrode sowie das Luftfahrtmuseum. Im Anschluss kann die Altstadt von Wernigerrode besucht werden. Für Kinder und Erwachsene ist der Miniaturpark Harz ein besonderes Highlight. Erwachsene können sich bei einer Führung durch die Hasseröder Brauerei begeistern lassen. Mit der Harzer Schmalspurbahn können Interessierte historische Städte sowie idyllische Orte und Dörfer durchqueren, welche einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ein Besuch am sagenumwobenen Brocken, der mit dem Hexenplatz ein weiteres Highlight darstellt, ist sehr empfehlenswert. Demzufolge können nicht nur Tagesreisen durchgeführt werden, sondern auch ein mehrtägiger Ausflug durch das Harz.

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